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Dialog der Generationen
23.06.2010 14:33 (950 x gelesen)

Besuch im Elisabeth-Stift der Zweitklässler
am 23.06.2010...

 



...wie auch in den Jahren zuvor besuchten unsere 2. Klassen das Elisabethstift, um einen lehrreichen und auch unterhaltsamen Vormittag mit den Senioren zu verbringen. Schon vorher hatten die Kinder ausgewählt, welches der vier Angebote sie wohl am meisten ansprechen würde. Es gab eine Kochgruppe, eine Bastelgruppe, ein Bewegungsangebot und ein Angebot zum Singen und Spielen. Wie wir feststellten, waren auch die Senioren und Seniorinnen entsprechend vorbereitet und warteten schon auf uns.

Klar, dass sich beide Seiten zunächst einmal eher abwartend in die Situation einfanden – die Kinder zum Teil ungewohnt schüchtern doch auch gespannt, die Senioren und Seniorinnen ebenfalls positiv eingestimmt.

Schnell aber wurde es laut und fröhlich in allen vier Gruppen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Elisabethstifts sowie unsere Musikpädagogin wurden zu wirklichen Animateuren und schafften es innerhalb kürzester Zeit, alle Beteiligten zum Mitmachen und Mitlachen zu bewegen. Mancher Senior erwies sich als echter Fachmann – im Drahtbiegen für die Windrädchen oder Schnibbeln von Obst, im Singen und Trommeln oder Schwenken von bunten Tüchern.

 

Auch die Kinder legten sich ins Zeug. Manchen Muskelkater wird es gegeben haben – Laurentia mit allen Wochentagen ist schon eine Leistung. 

Und 44 Windrädchen in einer Stunde herzustellen – das ist doch was. Und wer die Kinder etwas kennt, konnte nur staunen, mit welcher Einfühlsamkeit die doch sehr lebhaften Kinder den Senioren und Seniorinnen Bewegungen vormachten, die diese spiegeln sollten.

 

Uns begleitenden Lehrerinnen blieb nur noch das Fotografieren!

Zum Abschluss gab es für die 44 Kinder und 2 Lehrerinnen
noch ein köstliches Nudelessen und den selbst geschnibbelten Obstsalat als Nachtisch.

 

 

 


Im Gegenzug sangen die Zweitklässler noch das neueste Lieblingslied aus dem Religionsunterricht: „Möge die Straße uns zusammen führen..“ Alle Mitarbeiter und auch natürlich einige Bewohner freuten sich und sangen auch feste mit. Jedes Kind nahm ein Windrädchen mit nach Hause – was leider 2 Windrädchen nicht überstanden. Trotzdem – ein gelungener Vormittag.

 

Wieder einmal: Vielen vielen Dank an die so engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Elisabethstifts.

 

 Natürlich – ehrlicherweise muss man zugeben, dass nicht alle Kinder diese Aktion wirklich toll fanden. Zu fremd waren ihnen die alten Leute, zu wenig dynamisch die Bewegungsangebote.

Daher entstand im Kollegium die Idee, öfter einmal auch ältere Menschen in die Schule einzuladen und so unsere Kinder an deren Erfahrungen und Fähigkeiten teilhaben zu lassen.

Alt trifft Jung, Oma-Opa-Tage, Bastel- oder Erzähltage mit Senioren und Seniorinnen – das wäre etwas, was wir gerne öfter in unseren Alltag holen würden. Zumal bei uns der Eindruck entstanden ist, dass eine wachsende Fremdheit der Generationen besteht, die Befangenheit und Verkrampftheit im Umgang miteinander bewirkt. Da möchten wir gerne einsetzen und fragen: Welcher „Senior“, welche „Seniorin“ hat Lust und Zeit, mit uns einmal in der Schule etwas zu unternehmen? (In den Augen vieler Kinder ist man schon mit 50 seeeehr alt!)

 

Ansprechpartnerinnen: U. Becker, G. Piecha


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