*
Menu
Eine Phantasiegeschichte
21.04.2016 19:26 (673 x gelesen)

Der Horrorbaum

 



 Was tut wohl ein Achtjähriger, der aus Krankheitsgründen längere Zeit nicht zur Schule gehen kann, den lieben langen Tag? Fernsehen? Computer spielen? Musik hören? Kann sein. Aber....

 Henry aus der Klasse 3a hatte da eine viel bessere Idee: er dachte sich Geschichten aus und begann zu schreiben. Die folgende Geschichte schickte er an seine Klassenlehrerin, Frau Becker-Hille. Und der gefiel sie so gut, dass wir sie hier veröffentlichen möchten. Zusammen mit der originalen Zeichnung, ebenfalls von Henry angefertigt. Denn wir finden: eine solche besondere Schülerleistung muss gewürdigt werden - erstrecht, wenn sie nicht in der Schule, sondern in der Freizeit entstanden ist. Als Berufswunsch gibt der junge Autor "Erfinder" an. Mit dem Erfinden von Geschichten klappt es zumindest schon ziemlich gut, wie man hier sehen kann:

Tim freut sich, denn er und Lisa feiern zusammen Halloween. Um 8.59 Uhr hatten sie sich verabredet. Es kamen auch noch Tom, Jan, Erik, Jamie und Max. Sie hatten auf Lisa gewartet, weil sie erst um fünf nach Neun ankam. Sie sagte, dass sie von einem Horrorbaum angegriffen wurde. Da ist sie vor Schreck ohnmächtig geworden. Als sie aufgewacht ist, ist sie sofort losgerannt.

Bei Tim machen sich alle auf den Weg. Nach einer Zeit kommen sie an einer Straße an. Dort schauten sie sich um und sahen Kinder als Dracula, Frankenstein, Zombies, Skelette Mumien und Kopflose….aber keinen Horrorbaum. Dann erzählte Lisa, wo sie den Baum gesehen hatte. Als sie zusammen dorthin rannten, fragte Tom: „Wie sah er denn aus?“ Da sagte Lisa: „Er sah ungefähr so aus: An der Stelle von Blättern scharfe Spitzen, glühende Augen, eine Axteinschlagspur und Füße.“


Im Park angekommen sahen sie eine Schleifspur. Sie folgten der Spur und kamen an einem Wegweiser an. Dort sahen sie eine Spur. Da rief Max: „Eine Lastwagenspur!“ Also folgten sie der Spur.

Nach einer halben Stunde fragte Tim: „Tom, was stand nochmal auf dem Schild?“ Der antwortete: „Ja, auf dem Schild, das in den Norden zeigt, steht `Horrorstraße`.“ „Was?“, sagte Max, „Horrorstraße!“ „Ach was!“, meinte Tim, „Da will uns Jemand einschüchtern.“ „Aber wir gehen in Richtung Norden“, sagte Max.

Als sie an der nächsten Kreuzung ankamen, sagte Tim: „Immer nach Norden!“ Nach zwei Stunden sagte Tim: „Das muss sie sein!“ Da sahen sie den Horrorbaum. Als der Baum die Kinder sah und bemerkte, dass sie keine Angst vor ihm hatten, rannte er auf ein Auto zu. Aber der Tank war leer von dem Auto. Er sprang aus dem Auto und wollte fliehen, aber Tim und Lisa hielten ihn fest. Tim sagte: „Tom, mach den Reißverschluss auf!“

Als der Reißverschluss auf war, sagte Tim: „Papa! Warum steckst du denn in dem Kostüm?“ „Weil ihr ja Halloween feiert, und ist dachte, dass ein kleines Rätsel gut wäre“, antwortete Papa. Dann gingen alle lachend nach Hause.

Henry Rolke


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Fusszeile
Webdesign by meurer-beratung, 40883 Ratingen | www.meurer-beratung.de Impressum | Kontakt | Sitemap
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail