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Papierschöpfen
11.01.2012 17:58 (4552 x gelesen)

Recycling von Papier – ist gut für die Umwelt und macht Spaß!

 

 

 



Am Dienstag, den 13. 12. 2011 war wie jedes Jahr Herr Franken von den Velberter Umweltbetrieben zu Besuch in unserer Schule. Er erklärte den Klassen 4a und 4b sehr anschaulich, warum es so wichtig ist, neues Papier aus Altpapier herzustellen.
 
Im Anschluss daran durften die SchülerInnen das auch selber einmal versuchen: Aus altem Zeitungspapier schöpfte jeder Viertklässler ein eigenes Blatt Papier, das zum Schluss auch noch mit Bildern von Papierservietten verziert werden konnte.
 
Was die Viertklässler von diesem Tag in Erinnerung behalten haben, kann man jetzt hier lesen:
 
1.)            Wie funktioniert Papierschöpfen?
 
Als erstes muss man eine Zeitung in 2 Quadratzentimeter große Stücke zerreißen.
Als zweites muss man eine Hand voller Schnipsel in einen Messbecher tun, der bis zur Hälfte voller Wasser ist. Dann muss man sie mit einem Handmixer zermixen. Nachher sieht es wie graue Matschepampe aus. Dann muss man die Matschepampe in einen Plastikbehälter tun.
Als drittes muss man ein A4-Sieb in die Pampe tunken. Nach fünf Sekunden muss man das Sieb wieder herausholen, auf ein Handtuch legen und mit einem Schwamm auf dem Sieb herumtupfen.
Nach 30 Sekunden kann man das Sieb abziehen und das Papier gestalten.
Ruben (4b)
  • ·        Eine Zeitung in viele kleine Papierschnipsel auseinanderreißen
  • ·        In einem Gefäß mit Wasser vermischen
  • ·        Mit dem Rührmesser zu einer grauen Pampe rühren
  • ·        In eine Wanne schütten
  • ·        Mit einem Sieb in die Wanne reingehen und schön gegen den Boden pressen
  • ·        Rausholen und abtropfen lassen
  • ·        Eine Pappe gegen den Brei pressen und auf ein Handtuch legen
  • ·        Mit einem Schwamm das Wasser heraussaugen
  • ·        Das Sieb runter nehmen
Jetzt kann man noch Serviettenmuster ausschneiden und drauflegen, alles trocknen lassen und von der Pappe abziehen. Schon ist das Papier fertig.
Pia (4b)
 
2.)            Warum macht man altes Papier zu neuem Papier?
 Aus altem Papier kann wieder neues Papier gemacht werden. Dafür müssen keine Bäume gefällt werden, weil nur neues Papier aus Holz gemacht wird. Doch trotzdem werden viele Bäume gefällt.
Das ist sehr schlimm für die Tiere, denn sie haben dann keinen Lebensraum mehr. Aber für uns Menschen ist das noch viel schlimmer, denn wenn irgendwann keine Bäume mehr stehen, dann kriegen wir keine Luft mehr. Die Bäume sind ein riesengroßer Dreckfilter. Sie holen den Dreck aus der Luft und produzieren frischen Sauerstoff.
Außerdem wird bei der Herstellung von Papier aus Altpapier viel weniger Wasser und Energie verbraucht.
Sabrina (4b)
Man soll altes Papier zu neuem Papier machen, weil sonst ganz viele Bäume gefällt werden und sie dann kein Kohlendioxyd zu Sauerstoff umwandeln. Ohne Sauerstoff sterben Menschen und Tiere aus. Man kann ganz leicht altes Papier zu neuem Papier machen. Dann sterben Menschen und Tiere nicht aus.
Ein weiterer Grund ist der schwierige Weg vom Baum im Wald zum (Papier)brei in der Fabrik. Es ist sehr viel Arbeit Bäume zu fällen. Das kostet viel Geld und Zeit. Der Weg in die Papierfabrik ist oft weit, so dass Laster benötigt werden. Dann muss der harte Baum klein gemahlen werden, um einen weichen Brei herstellen zu können.
Laura (4b)
Man macht aus altem Papier neues Papier, weil man sonst Bäume fällen muss. Denn Bäume sind für die Natur wichtig: Die Bäume und Pflanzen reinigen die Luft mit Hilfe der Photosynthese und dienen als Sauerstofflieferant. Durch einen chemischen Prozess wird so die Luft gereinigt und abgegeben. Dieser Vorgang kann nur von Pflanzen mit Blattgrün durchgeführt werden. Außerdem dienen die Bäume als Häuser für Tiere. Wenn zu viele Bäume gefällt werden, dann wären auch die Wälder nicht mehr schön.
Papierschöpfen wird in Firmen gemacht, die dafür große Maschinen benutzen. Das alte Papier wird zerkleinert und zermatscht. Danach wird wieder neues Papier hergestellt.
Julien (4b)
 
 
 
3.)            Was geschieht mit unserem Altpapier in der Fabrik?
Hier mussten sich die SchülerInnen selber informieren und Texte aus dem Internet oder aus Büchern zusammenfassen:
In allen Städten wird Altpapier gesammelt, also Pappe, Papier und Kartons. Es gibt dafür Mülltonnen und Container.Das Altpapier darf nicht verschmutzt oder verunreinigt sein. Die Container werden regelmäßig ausgeleert. Dann werden die gemischten Altpapiere in die Papieranlage gebracht. Ein Luftstrom trennt leichtere Papiere von schweren.
Die Papierballen werden in die Papierfabrik transportiert. Dort kommt das Papier in die Pulper. Das sind riesengroße Mixer, in denen das Papier verrührt und zerfasert wird. In der gleichen Zeit wird der Faserbrei erhitzt und gereinigt. Im nächsten Gerät wird auch die Druckfarbe entfernt.
Dann entstehen neue Produkte: Zeitungen, Kartons, Schulhefte oder Eierkartons, Küchenrollen, Briefpapier und Briefumschläge usw. Diese Produkte nennt man Recyclingprodukte, weil bei ihnen ein Rohstoff (Anm: nämlich Papier) wiederverwendet wurde.
Antonia (4b)
 
1.)   In der Fabrik wird das ganze Altpapier von einer Maschine in kleine Stücke geschnitten.
2.)   Die Stücke laufen auf einem Fließband unter einem großen Magneten durch, der Tackernadeln, Büroklammern und Heftzwecken anzieht.
3.)   Die Stücke fallen von dem Fließband in einen großen Topf mit Wasser. Dort weichen sie auf.
4.)   Dann fließen sie mit dem Wasser in den nächsten Topf. Dort püriert ein riesiges Püriergerät die Stücke zu einem feinen Brei.
5.)   Eine Maschine schöpft den Brei aus dem Topf und legt ihn auf einen Tisch. Dort wird er gewalzt und getrocknet. Das Papier ist fertig.
Tom (4b)


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